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Porsche 911 orig. 2.7 MFI Carrera Targa (210 PS) – 2. Hand – Originalzustand – Unfallfrei – Matching numbers

The Hidden Champion

189.000,-
Highlights
  • - 129.520 km Laufleistung
  • - Unfallfrei
  • - 2. Hand / Erstbesitz bis 2016
  • - Matching numbers
  • - Originalzustand

Porsche 911 2.7 Carrera Targa – 2. Hand – Originalzustand – Unfallfrei – Matching numbers

In einer Kleinserie von nur insgesamt 2.277 Stück wurde der Porsche 911 2.7 Carrera von 1974 bis 1976 als Nachfolger des 2.7 RS Touring von 1973 gebaut. Es wurden davon nur 630 Stück als Targa gefertigt. Bis auf das etwas höhere Gewicht und die angepasste Optik ist dieses Modell identisch mit seinem legendären Vorgänger.

Dieses hier angebotene Fahrzeug in indischrot mit dunkelblauer Innenausstattung und Sitzmittelbahnen im Karostoff hat eine einzigartige Historie: Bis 2016 war es in italienischem Familienbesitz auf eine ältere Dame zugelassen. Mit einer Laufleistung von 129.520 km ist es aktuell  in zweiter Hand bei einem Sammler in Süddeutschland. Der Wagen ist unfallfrei, matching numbers und vollständig im Originalzustand und wirkt wie konserviert. Die Karosserie wurde nie bearbeitet oder gar geschweißt und ist rostfrei. Der Motor wurde noch nicht geöffnet und ist trocken. Der Wagen wurde fachmännisch neu lackiert und komplett technisch wie optisch in 2018 überholt. Die Innenausstattung wirkt neuwertig und hat kaum Gebrauchsspuren. Das Targadach ist makellos und passt perfekt. Die Spaltmaße sind im Werkauslieferzustand.

Erbe des legendären Vorgängers – dem 2.7 RS Touring von 1973.

Ein großer Service wurde in 11/2018 im Rahmen der Fahrzeugrevision in einer Porsche Fachwerkstatt durchgeführt, daher ist der Wagen sofort startklar für die nächste Ausfahrt.

Die Historie und Laufleistung ist nachvollziehbar. Die Original Bordmappe mit gepflegtem Scheckheft, Betriebsanleitung, Tourenpass, sowie dem Bordwerkzeug ist vorhanden.

 

Fazit: Optimale Sammlungsvoraussetzung bietet dieser 911 2.7 Carrera in ungeschweißtem und sehr gutem Originalzustand aus zweiter Hand. Der bis dahin stärkste und beste Motor von Porsche aus dem legendäreren 2.7 RS Touring aus 1973 verspricht pure Emotion und ist matching numbers – ein Kriterium das maßgeblich den Wert bestimmt, da viele Fahrzeuge bereits mit Austauschmotoren bestückt wurden. Der Klang des Motors, das Ansprechverhalten und der Durchzug sind einmalig. Absolut unterschätzt und immer noch Kennern vorbehalten entfaltet diese Modell gerade sein Potential und wird dem nächsten Eigentümer sowohl in Sachen Fahrspaß, aber auch bei der zu erwartenden Wertsteigerung viel Freude bereiten. Ein großer Service wurde in 11/2018 im Rahmen der Fahrzeugrevision in einer Porsche Fachwerkstatt durchgeführt, daher ist der Wagen sofort startklar für die nächste Ausfahrt.

 

Kurzbeschreibung:
Hersteller: Porsche
Fahrzeugtyp: 911 2.7 Carrera MFI
Baujahr: 1974
Kilometerstand: 129.520
Matching Numbers: JA
Hubraum: 2700 ccm
Leistung: 210
Farbcode: Indischrot L80K
Innenausstattung: Schwarz UN
Dach: Schwarz
Vorhandene Dokumente: Bordmappe, Scheckheft, Werkzeug
Scheckheft: JA
Angebotspreis: 189.000,-€
Fahrzeugbeschreibung

Historie:
Erstauslieferung am 10.09.1974 durch das Porschezentrum in Bergamo.

Original Fahrzeugbrief mit Halternachweis vorhanden:

Erstbesitz 1974-2016, Jahrgang 1954
Zweitbesitz 2016-heute

Fahrzeugbeschreibung
Gesamteindruck: Sehr guter originaler Zustand. Neuwertige Lackierung und Innenausstattung.

Karosserie: Laut fachmännischer Aussage und Kenntnis unfallfrei, ohne erkennbare Schäden.

Lack: Sehr guter Zustand aufgrund neuer Lackierung.

Chrom und Zierleisten: Sehr guter Erhaltungszustand.

Gummis und Dichtungen: Gut bis sehr gut.

Innenraum: Sehr guter Erhaltungszustand, Armaturenbrett ohne Risse. Sitze ohne erkennbare Schäden und nicht durchgesessen, hintere Sitze einwandfrei inklusive funktionierendem Lederriemen mit Druckknopf.

Technik/Elektrik: Alle Funktionen geprüft - zum Zeitpunkt ohne Mängel.

Fahrwerk/Lenkung: Ohne Auffälligkeiten oder Störgeräusche.

Bremsen/Reifen: Keine Beeinträchtigung bei Fahrprobe festgestellt. Neuer großer Service inkl. Bremsen in 11/2018 Porsche bei Fachwerkstatt.

Motor/Getriebe: Durchzug und Leistungsentfaltung bei Probefahrt ohne Störgeräusche oder Fehlzündungen festgestellt, kein Druck-/Ölverlust zum Zeitpunkt erkennbar.

Unterboden: Sauber und trocken, keine Schäden oder Rost erkennbar.

Auspuffanlange/Wärmetauscher:
Sehr guter neuwertiger Zustand da aktuell überholt.

Modellgeschichte

Der 911 Carrera 2.7 der G-Baureihe. Im Schatten des legendären und momentan etwa dreimal so teuren Vorgängers, dem RS von 1972, blieb er bislang unentdeckt.
RS, bei diesen Buchstaben reiben sich Autosammler weltweit die Hände. Der 1972er Porsche 911 Carrera RS 2.7 der ersten Generation hat einen Kultstatus erreicht, für den Liebhaber mittlerweile 600.000 Euro und mehr zahlen. Der Nachfolger blieb dagegen bislang im Schatten des RS und das, obwohl sich die beiden Brüder doch nur durch wenige Äußerlichkeiten unterscheiden. Die Änderungen ergaben sich, nachdem die Sicherheitsvorschriften in den USA gestrafft wurden und folglich aufprallverstärkte Stoßstangen am Fahrzeug Pflicht wurden. In den Augen des Betrachters erlebte die Form des Carreras damit einen Stilbruch. Doch unter der Karosserie der neuen Generation verbarg sich die leistungsfähige Technik des Ur-RS. Sieht man von dem Mehrgewicht ab, das sich beim ab 1973 nachfolgenden G-Modell durch die Karosserie-Modifikationen sowie neue Komfort- und Sicherheitsfeatures ergaben, war das Fahrerlebnis nahezu gleich.

Trotz der anfänglichen Diskrepanz verkauften sich bereits im ersten Produktionsjahr 1.449 Exemplare des 2.7 G-Modells, davon 423 Targa-Varianten. Offiziell wurde das G-Modell mit 2,7-Liter-Boxermotor zum Modelljahr 1976 eingestellt und von der 3.0-Variante abgelöst. Grund dafür waren die neuen Bestimmungen und Abgasnormen, die der scharfe 2.7 nicht erfüllen konnte.

Rennsport für die Straße

Der legendäre 1972er RS basiert auf einem reinrassigen Gruppe 4-Rennwagen. Um eine Starterlaubnis in der Rennserie zu erhalten, mussten 500 Homologationsmodelle für den Straßeneinsatz produziert werden. Letztlich wurden aufgrund großer Nachfrage knapp 1.600 Exemplare verkauft. Doch zurück zur Technik: Der RS versprach also reinrassige Rennsportgene für den Straßeneinsatz. Der 2,7-Liter-Boxermotor war mit 210 PS und 255 Nm bei 5.100/min der bisher stärkste Motor in einem Serien-Porsche. Er beförderte Sportwagen in 5,5 Sekunden von Null auf 100 km/h und auf eine Vmax von 245 km/h. Unklar ist, ob sich diese Werte auf den Rennwagen (960 kg) oder die Straßenversion (1.075 kg), dem RS Touring, beziehen.

Zum Auftakt der G-Baureihe im Herbst 1973 markierte der neue 911 Carrera mit dem Antrieb des Ur-RS weiterhin die Leistungsspitze unter den Serien-Porsche. Alternativ gab es nur den 911 mit 150 PS und den 911 S mit 175 PS sowie 111 Homologationsmodelle des 3.0 RSR, die allerdings dem Rennsport vorbehalten blieben. Erst als 1974 der 260 PS starke 911 Turbo erschien, wurde der 2.7 an der Spitze abgelöst. Der Carrera 2.7 bot ähnliche Fahrleistungen wie sein Vorgänger: 0 auf 100 km/h in 6,3 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit lag bei 240 km/h. Den feinen Unterschied, so unser Fazit nach einer Überland-Testfahrt, erkennt wohl nur ein 911-Experte. Das Röhren des luftgekühlten Boxermotors, die gestochen scharfe Lenkung und das launische Übersteuern bei ungeschickter Führung – einiges deutet beim G-Modell auf einen waschechten RS hin.

Das Porsche-Magazin Christophorus formulierte es damals so: „Im Modelljahr 1974 wird der Carrera vornehmer und komfortabler, ohne an Spitzenleistung einbüßen zu müssen. Außerdem gibt es ihn jetzt auch als Targa. Die spartanische Ausführung findet ihre Fortsetzung in der reinen Sportversion des Carrera RSR-Typen.“

Designvergleich

Stellt man die Generationen Rücken an Rücken, erscheint der Ur-RS auf den ersten Blick attraktiver. Bei genauerem Hinsehen wird jedoch die Ähnlichkeit sichtbar. Den Entenbürzel gab es übrigens auch beim G-Modell weiterhin optional. Ausschließlich in Deutschland wurde der markante Heckspoiler zum Modelljahr 1974 verboten, weil man ihn als Gefährdung bei Verkehrskollisionen einstufte. Chromteile wie Türgriffe und Scheibenrahmen konnten damals ebenfalls gegen Aufpreis auch in Chrom geliefert werden. Zum Glück blieben dem „G“ auch die geschmiedeten Fuchsräder im Format 6 x 15 und 7 x 15 Zoll erhalten.

Die Stoßstangen mit den berühmten Ziehharmonika-Ecken wurden damals aufgrund neuer US-Bestimmungen eingeführt. Für Stoßstangen bei Straßenfahrzeugen galt dabei, dass ein Aufprall mit etwa 8 km/h keine Schäden an der Stoßstange und an anderen Fahrzeugteilen hervorrufen durfte. Das damals frisch von Opel zu Porsche konvertierte Design-Team, bestehend aus Anatole Lapine, Dick Soderberg und Wolfgang Möbius, entwickelte nach diesen Vorgaben das G-Modell. Es war im Vergleich zum ersten Carrera – dem RS – mehr auf Sicherheit und Komfort ausgelegt. Auch für das Interieur gab es neue Standards und Optionen, wie etwa serienmäßige Kopfstützen, elektrische Fensterheber und hintere Ausstellfenster.

Im Ergebnis blieb der Carrera 2.7 der G-Baureihe ein echter RS, der jedoch bis heute nicht den Ruhm erreicht hat, der ihm eigentlich gebührt. Dass der verkannte Bruder aus dem Schatten des Ur-RS hervortritt, ist demnach nur noch eine Frage der Zeit.

Technische Details

Motor: Sechszylinder-Boxermotor, luftgekühlt mit einer oben liegenden Nockenwelle pro Seite
Hubraum: werksseitig aufgebohrt auf 2.687 ccm
Kraftstoffanlage: mechanische Einspritzung
Kraftübertragung: Fünfganggetriebe
Max. Leistung: 210 PS bei 6.300/min.
Max. Drehmoment: 255 Nm bei 5.100/min.
Vmax: 240 km/h
Beschleunigung: in 6,3 Sekunden von 0 auf 100 km/h
Tankinhalt: 80 Liter
Treibstoff: Normalbenzin
Abmessungen: Länge: 4.291 mm
Breite: 1.652 mm
Höhe: 1.320 mm
Radstand: 2.271 mm
Leergewicht: 1.075 kg
Baujahre: 1973 bis 1976
Stückzahl: 1.647 (Coupé), 630 (Targa)

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