Motorlegenden Logo

Motorlegenden keeping the aircooled heritage

Porsche 911 SC 3.0 Targa

Pascha's Grandprix.

sold
Highlights
  • ***VERKAUFT***
  • - 1. Hand Familienbesitz seit Auslieferung
  • - 64.719 km
  • - Dt. Fzg. ohne Kat.
  • - Orig. Scheckheft
  • - Umfangreiche Revision 2021
  • - Komplettes Sammlerpaket
Team Motorlegenden

Porsche 911 3.0 Targa  – 1. Hand – 65.000 km

Dies ist ein besonders seltener, da perfekt erhaltener 911 3.0 SC Targa: Es handelt sich um ein Exemplar aus Oktober 1980 mit der 204 PS Motorversion ohne Katalysator. Nachdem sich Porsche ab dem Modelljahr 1978 auf zwei Baureihen konzentriert hat, gab es nur noch den 911 SC und den 911 Turbo. Der Super Carrera galt vor 40 Jahren als bester Elfer aller Zeiten und hat bis heute nichts von dieser Faszination verloren. Ab Modelljahr 1980 des Super Carrera, wurde die Leistung um 8 PS erhöht. Es handelt sich hier um das Fahrzeug mit der laufenden Nummer 402. Dieser 911 SC Targa besticht bereits durch seine Farbkombination: Die Außenfarbe in Grandprixweiß mit den schwarzen Zierelementen ist schon ein Highlight. Durch die Innenausstattung in Velour mit dem legendären Pascha-Muster wird dieses Exemplar zu einer wahren Design-Ikone. Das Pascha-Muster, das an eine schwenkende Zielfahne erinnern soll, wurde erstmalig ab 1977 für das Modell 928 vom Design-Team um Vlasta Hatter entworfen und ist bis heute sicher das berühmteste Sitzmuster von Porsche.

Nicht nur die Farbkombination und die Auslieferung aus der letzten Modellreihe machen dieses Fahrzeug interessant, sondern insbesondere aufgrund seiner Historie und der Originalität sticht dieses Exemplar aus der Masse hervor: Die historischen Unterlagen wie u.a. der original Fahrzeugbrief dokumentieren, dass dieser Wagen seit seiner Auslieferung 40 Jahre im Besitz von ein und derselben Familie geblieben ist. Besonders ist daran zusätzlich, dass die Historie von der original Auslieferrechnung des Händlers an vorhanden ist. Das original Bordbuch mit Betriebsanleitung und integriertem Scheckheft belegen die Servicehistorie. Am 15.10.1980 wurde das Fahrzeug durch das Autohaus Gottfried Schultz in Essen ausgeliefert und auf die Dame eines bekannten Industriellen zugelassen. Es war nicht das einzige Fahrzeug in der Garage und daher beschäftigte die Familie einen eigenen Chauffeur, der den Fuhrpark und somit auch dieses Fahrzeug persönlich betreut und ständig gepflegt hat. Aufgrund des Tods der Eigentümerin ging im Jahr 2014 das Fahrzeug auf den Sohn, einem kundigen Porsche-Enthusiasten aus München, über.
Aktuell beträgt der Kilometerstand 64.719 km. Technisch wurde das Fahrzeug regelmäßig und fachgerecht gewartet.

Dieses Fahrzeug bietet die Möglichkeit einen raren Klassiker zu erstehen: Die Außenfarbe Grandprixweiß kombiniert mit der Innenausstattung im Pascha-Design ist zeitgenössisch und zugleich modern wie ein zeitloses Kunstwerk. Bestandteil der Ausstattung sind u.a. die elektrischen Fensterheber, ein zweiter Außenspiegel beheizt und elektrisch, getönte Verglasung, die Leichtmetallräder in 6 bzw. 7×16“, sowie eine stärkere Batterie.
Die Kombination aus der Optik und dem Erhaltungszustand ergibt ein faszinierendes Gesamtbild.

Der Zustand verdient Bestnoten: Die Deckhaut des Fahrzeugs wurde lediglich einmal in seiner Originalfarbe lackiert. Dies deutet darauf hin, dass dies lediglich aufgrund äußerer Spuren wie Steinschläge, etc. durchgeführt wurde, da die gesamten Innenbereiche noch im Originallack sind. Es sind weder Schweiß- oder Karosseriearbeiten, noch Unfallschäden zu erkennen. Der Unterboden ist genauso wie die Verglasung, viele Dichtungen und Gummis, sowie die Leuchten und die weiteren Anbauteile noch weitestgehend im ersten originalen Auslieferungszustand. Die ursprünglichen Produktionsaufkleber und der original Unterbodenschutz sind großteils noch vorhanden. Diese unwiederbringlichen Faktoren verbreiten das sehr originale, authentische Flair und machen dieses Exemplar zu einem sehr seltenen „Survivor“. Denn obwohl die Karosserie bereits ab dem Modelljahr 1981 vollverzinkt wurde, haben die allermeisten Fahrzeuge aufgrund der Alltagseinsatzes stark gelitten. Fahrzeuge wie dieses sind daher eine seltene Ausnahme. Der Unterboden zeigt keine untypischen Ölablagerungen, sondern ist sehr trocken, sauber und ohne Verformungen.

Um den Wagen auch für die nächsten Jahrzehnte zu erhalten, wurden in 2021 eine umfassende und werterhaltende Überholung durchgeführt. Dabei wurde größter Wert auf die Originalität und Erhaltung des Zustands gelegt.

Vor allem für Sammler, die die Seltenheit eines so gut erhaltenen Originals schätzen, sind dies die Highlights: Erstbesitz, niedrige Gesamtlaufleistung von knapp 65.000 km und die komplette Historie, sowie das Bordbuch mit Scheckheft, Werkzeug und original Schlüssel sind vorhanden. Dazu befindet sich das Fahrzeug technisch inklusive Karosserie, Lack und der Innenraum des Fahrzeugs auf höchstem Niveau. Ich habe selbst nur sehr wenige 3.0 SC gesehen, die neben einer deutschen Erstauslieferung noch diesen Erhaltungszustand haben. Durch die aktuelle umfassende Revisions- und Wartungsarbeiten, ist dieses Fahrzeug daher insgesamt als eine Besonderheit und seltene Gelegenheit zu beschreiben.

So wie er aussieht, so fährt er sich auch. Makellos. Keine Rückzündung, kein Rasseln der Ventile stört den Eindruck unter Volllast. So wie ein ursprünglicher Elfer sein soll. Kraftvoll und durchzugsstark. Ganz im Sinne von Ferry Porsche, der einst formulierte: „Wenn man drauftritt, muss er schießen.“

Das Fahrzeug hat bereits ein H-Kennzeichen, sowie einen aktuellen TÜV und neue Reifen erhalten. Dank der umfangreichen Wartung und Revision ist das Fahrzeug daher sofort einsatzfähig. Die originale Bordmappe mit Betriebsanleitung, sowie das wie unberührt erscheinende Werkzeugset ist ebenfalls Bestandteil dieses Sammlerpakets.

Dieses 911 3.0 SC Coupe ist aufgrund der Kombination aus originaler Erhaltung und Wartungszustand  bereits eine Seltenheit. Dazu ist der Erstbesitz einer Familie über die kompletten 40 Jahre und der sehr niedrigen Laufleistung bei diesem Modell eine absolute Rarität.

Bei allen berechtigten Argumenten die den Hype um den späteren 3.2er ausmachen, überzeugt mich bei dem 3.0 SC gerade der authentische Charakter mit seinem unverfälschter Klang und der ideale Grad an Technik, der noch viel Ursprünglichkeit verkörpert.

Fazit: Bei diesen Exemplar kommt die Emotion, aber auch die Vernunft zum Zug. Denn ein 3.0 SC Coupe mit vollständiger Historie aus 1. Hand und der geringen Laufleistung ist in diesem Erhaltungszustand extrem selten und daher besonders wertbeständig. Obwohl sich dieses Exemplar in einem sammlungswürdigen Zustand befindet, macht er einfach Spaß ihn zu fahren. Mit seinen 204 PS bei nur 1160 Kilo Leergewicht wird man den neuen Besitzer um jede Ausfahrt beneiden. Einfach Super!

Kurzbeschreibung:
Hersteller:Porsche
Fahrzeugtyp:911 3.0 SC Targa
Baujahr:1980
Kilometerstand:64719
Matching Numbers:JA
Hubraum:2994 ccm
Leistung:204 PS
Farbcode:Grandprixweiß L908
Innenausstattung:Pascha Stoff
Vorhandene Dokumente:Scheckheft, Bordmappe
Scheckheft:JA
Angebotspreis:87.900,-€
Fahrzeugbeschreibung

Fahrzeughistorie:

Am 15.10.1980 erfolgte die Auslieferung durch den Porschehändler Gottfried Schultz an den Erstbesitzer. Im Besitz dieser Familie verblieb das Fahrzeug bis heute und es wurde lediglich einmal von der Mutter auf den Sohn umgeschrieben.
Der Originalbrief ist vorhanden.

Durch Scheckhefteinträge sowie Wartungsrechnungen ist eine dokumentierte Historie vorhanden.

Im Auslieferungsjahr wurde der Wartungsdienst 500 - 2.000 km am 20.10.1980 bei km 1.200 durchgeführt. Danach erfolgte der große Wartungsdienst mit Bremsflüssigkeitswechsel am 31.05.2001 bei km 47.040.

Zuletzt erfolgte im Juni 2021 bei km 64.560 eine sehr umfangreiche Fahrzeugwartung und Revision durch einen Fachbetrieb.

Fahrzeugzustand und Bewertung (nach Kenntnis und Aussage des Fahrzeughalters und augenscheinlicher Begutachtung):

Das Fahrzeug präsentiert sich in einem allgemein sehr guten Erhaltungs- und Pflegezustand. Die äußere Karosseriestruktur zeigt Flächigkeit und Spaltmaßtreue.
Ergänzend zum optischen Befund wurde das Fahrzeug messtechnisch geprüft. Bei dem Vergleich der Messwerte mit durchschnittlichen Standardlackschichtdicken wurde festgestellt, dass die außen liegenden Karosserieteile in der Originalfarbe lackiert wurden.
Auffälligkeiten bzw. Spachtelauftrag, was einen Hinweis auf durchgeführte Unfallreparaturen geben würde, wurden nicht ermittelt.
Der Innenraum ist sauber und ohne Nutzungsverschleiß.
Die Technik wurde in einer typkompetenten Fachwerkstatt gepflegt.
Der Unterboden ist trocken, alle Fahrwerksteile und die Abgasanlage sind nach optischem Befund intakt. Auch im Motorraum sind keine Mängel erkennbar.
Eine uneingeschränkte Alltagstauglichkeit und volle Betriebsbereitschaft können anhand des durchweg positiven Besichtigungsbefundes unterstellt werden.

Modellgeschichte

Totgesagte leben länger – auch in der Sportwagenwelt. Den Beweis dafür brachte der Porsche 911, dessen Ende Mitte der 1970er Jahre beschlossen schien. Die Zukunft sollte den Frontmotortypen 924 und 928 gehören. Doch die Elfer-Fans entschieden anders und machten den neuen 911 SC zum Bestseller.

Die Presse brachte die dramatische Situation auf den Punkt: „Alle Porsche-Dementis können daran nichts ändern. Mit dem neuen 911 SC läuft die Zeit des Heckmotorsportwagens ab! Die Zukunft gehört den Transaxle-Modellen 928 und 924.“ Was für ein Auftakt für den „Super-Carrera“ 911 SC, der vor 40 Jahren als bester Elfer aller Zeiten vorgestellt wurde und gleichzeitig das Finale für die weltweit berühmteste Sportwagenbaureihe bedeutete. Wer daran zweifelte, brauchte nur die Erinnerung zu bemühen: Auch die letzte Evolutionsstufe des Elfer-Vorgängers, der Porsche 356, trug den Typencode SC. Hinzu kamen Äußerungen des Porsche-Vorstandschefs Ernst Fuhrmann über die zeitlichen Perspektiven des 911 und schließlich Bedenken, ob es möglich sein würde, die altgedienten Heckmotor-Porsche stetig verschärften Abgas- und Geräuschvorschriften anzupassen.

So boten die Frontmotor-Typen 924 und 928 bessere Einbaubedingungen für die Katalysatortechnik. Allerdings gab es den US-Elfer schon seit 1976 mit Abgasentgiftungen, weshalb das Blut aller Elfer-Fans weiter in Wallung geriet. Mit dem Ergebnis, dass der 911 SC zum bis dahin meistverkauften Elfer aller Zeiten avancierte, zumal das vom frisch berufenen Porsche-Vorstandschef Peter E. Schutz initiierte 911 Cabriolet ab 1981 die Welt der offenen Traumsportwagen wie ein Sonnenwind durcheinander wirbelte. Kein Ende für den Elfer also, stattdessen trug der 911 SC die Stuttgarter Sportwagenlegende in die Zukunft. „Ein Elfer altert nicht, er reift nur“, resümierte die Fachpresse denn auch als der 911 SC im Jahr 1983 der nächsten Ausbaustufe Platz machte, die sich wieder mit dem Schriftzug Carrera schmückte.

Das Elfer-Konzept zählte bereits 14 Jahre, zeigte aber keine Spur von Altersmüdigkeit, als der 911 SC in die Schauräume der Porsche-Händlern fuhr neben den Ende 1975 lancierten Transaxle-Typ 924 und den erst wenige Wochen alten Gran Turismo 928 mit der neuen Macht von acht Zylindern. Für den ultimativen Nervenkitzel auf Straße und Strecke war jedoch weiterhin der 911 Turbo zuständig. Nach dem 1963/64 eingeführten Ur-Elfer und dem 1973 vorgestellten G-Modell war der 911 SC mit 132 kW/180 PS starkem 3,0-Liter-Boxermotor die dritte Evolutionsstufe und womöglich Finale des Kultmodells. Ein Sportwagen ohne Mode-Chichi und Schnickschnack, der mehr noch als bisher auf Alltagstauglichkeit und Komfort setzte und dessen Programm auf zwei Modelle mit einem Motor reduziert wurde: Coupé und Targa. Dass die Baureihe 1983 von einem Cabriolet gekrönt wurde, ahnte anfangs niemand. Im Gegenteil, das Geld für Neuentwicklungen floss 1977 zu den Transaxle-Typen, weshalb der 911 SC die schmale Karosserie des vorausgegangenen 911 Carrera fortführte und auch dessen kleine 15-Zoll-Räder.

Seine Fitness demonstrierte der 911 SC in Vergleichstests mit seinen jungen Brüdern 924 Turbo und 928, denen der leichtgewichtige Altsportler im Sprint davonfuhr und beim Spritsparen überlegen war. Passend zu den neuen öffentlichen Diskussionen um das Waldsterben und überdies ein wichtiges Thema bei einem Sportwagen, den auch berufliche Vielfahrer favorisierten. Der übrigens trotz aller technischen Perfektion auch Seele zeigte: Etwa wenn extrem gefahrene Kurven hellwache Sinne forderten oder Beschleunigungswerte von knapp über sechs Sekunden für den Tempo-100-Spurt genügten, um V12-Legenden von Ferrari (400i) oder Jaguar (XJS) zu deklassieren. Ganz im Sinne von Ferry Porsche, der einst formulierte: „Wenn man drauftritt, muss er schießen.“

Trotzdem: Der 911 SC werde so lange gebaut, wie er verlangt werde, war von Porsche damals zu hören, was als Todesurteil verstanden wurde. Hatten doch die Verkaufszahlen für den Elfer Mitte der 1970er Jahre deutlich nachgegeben und das vor allem in den USA, dem weltweit größten Sportwagenmarkt. Dem SC gelang es – flankiert vom Topathleten Turbo – die Post wieder richtig abgehen zu lassen. Was nicht einmal die Fachwelt erwartete. Ein Hype, der auch durch Sondermodelle beflügelt wurde, allen voran 1980 die 911 SC Weissach-Edition speziell für Nordamerika und 1982 eine 911 SC-Sonderserie „50 Jahre Porsche“.

Technische Details

Modelljahr 1981-1983
Modellbezeichnung Porsche 911 SC Coupé / Targa
Motor-Typ 930.10/1981 930.10/1982 930.10/1983
Motor-Bauart 6-Zylinder Boxermotor (luftgekühlt)
Hubraum (cm3) 2994
Bohrung x Hub (mm) 95 x 70,4
Motorleistung (KW/PS) 150/204
bei Drehzahl (U/min) 5900
Drehmoment (Nm) 267
bei Drehzahl U/min 4300
Verdichtungs-Verhältnis 9,8:1
Ventilsteuerung OHC (Overhead Camshaft) 2 Ventile pro Zylinder
Kraftstoffanlage Bosch K-Jetronic
Zündung Einfach
Getriebe 5-Gang Schaltgetriebe
Antrieb Heckantrieb
Räder vorne/hinten 6 J x 15 / 7 J x 15
Reifen vorne/hinten 185/70 VR 15 / 215/60 VR 15
Bremse vorne/hinten innenbelüftete Scheiben / innenbelüftete Scheiben
Spurweite vorne/hinten (mm) 1369 / 1379
Radstand (mm) 2272
Maße L x B x H (mm) 4291 x 1652 x 1320
Leergewicht (kg) 1160
Beschleunigung 0 - 100 km/h 6,8 s
Höchstgeschwindigkeit (km/h) 235
Gebaute Stückzahl Coupé: 16.099, Targa: 9.837

Sonderausstattung

197 STÄRKERE BATTERIE

395 AUSSENSPIEGEL FÜR BEIFAHRERSEITE -PLAN- , ELEKTRISCH VERSTELL- UND BEHEIZBAR

261 LEICHTMETALL-RÄDER, GESCHMIEDET VORNE 6J x 16 MIT REIFEN 205/55 VR16 HINTEN 7J x 16 MIT REIFEN 225/50 VR16

425 HECKSCHEIBENWISCHER

494 2 LAUTSPRECHER AUF HUTABLAGE

568 GETÖNTE FRONT- UND SEITENSCHEIBEN

Newsletter

EnglishFrenchGermanItalianSpanish